Sprachförderung

Die Unterstützung und Förderung der Sprachentwicklung im Kindesalter ist ein wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege. Der sächsische Bildungsplan fordert statt Sprachförderprogrammen eine alltagsintegrierte Sprachförderung für alle Kinder und jede Altersgruppe. Hierbei können Gesprächsanlässe aus dem Alltag, z.B. beim Essen, Wandern, Experimentieren oder Anziehen, über den gesamten Tagesablauf geschaffen werden.

Sprachförderung zieht sich damit durch alle Bildungsbereiche in Kindertagesstätten und kann daher als Querschnittsaufgabe bezeichnet werden. Die Dialoge zwischen der pädagogischen Fachkraft und den Kindern ist ebenso bedeutsam wie die Gespräche der Kinder untereinander. Zu den Aufgaben des pädagogischen Fachpersonals gehört es, ihr eigenes sprachliches Handeln kontinuierlich zu reflektieren sowie Kindern ein optimales Sprachangebot zu liefern. Dies kann durch den gezielten Einsatz von Sprachlehrstrategien erfolgen. Für eine Sprachförderung in Kindertagesstätten sind keine speziellen Materialien wie z.B. Spiele oder Kopiervorlagen notwendig, dafür jedoch eine langfristige fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Ein Ordner zur Sprachentwicklung und Sprachförderung für sächsische Kindertagesstätten wurde vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz herausgegen.

Einen kompakten Abriss über die Verwendung von Sprachlehrstrategien mit praktischen Übungen liefert das Arbeitsmaterial Miteinander Lesen – Miteinander Sprechen.

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Letzte Aktualisierung: 03.05.2021