Sächsische Landesstelle für nachbarsprachige Bildung (LaNa)

Die Sächsische Landesstelle für nachbarsprachige Bildung (LaNa) wurde im September 2014 mit Sitz im Landkreis Görlitz eingerichtet. Die Landesstelle versteht sich als Schnittstelle zur sachsenweiten Vernetzung aller für die nachbarsprachige Bildung relevanten Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung.Die nachbarsprachige Bildung und das interkulturelle Miteinander der Menschen im sächsisch-polnischen und sächsisch-tschechischen Grenzraum, beginnend in der Kita und weiterführend in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, soll gestärkt werden.

Die sächsischen Grenzregionen zu den europäischen Nachbarländern Polen und Tschechien sind besondere Lernorte. Hier erleben Kinder von klein auf die Nachbarsprachen Polnisch bzw. Tschechisch im Alltag. Sie können sich die Sprache und Kultur ihrer Nachbarn in der unmittelbaren Begegnung und in der Interaktion mit Muttersprachlerinnenund Muttersprachlern erschließen.

Bis 2022 arbeitete die Landesstelle in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Der Hauptfokus lag auf der fachlichen Unterstützung und Begleitung von Kitas im gesamten sächsischen Grenzraum. Seit 2023 wird die Arbeit im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Justiz und Demokratie, Europa und Gleichstellung und im erweiterten Kontext der Europabildung und des Lebenslangen Lernens fortgesetzt.

Projekt-Webseite "Nachbarsprachen Sachsen"

Letzte Aktualisierung: 18.01.2024