EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch
Mit dem EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch fördert Sachsens Landwirtschaftsministerium eine gesunde Ernährung in Kitas sowie Grund- und Förderschulen.
Bewerbungsrunde 2026/2027
Auch im Schuljahr 2026/2027 gibt es in Sachsen wieder das EU-Schulprogramm mit zwei Portionen frischem Obst, Gemüse und Milch pro Kind und Woche. Das Online-Bewerbungsverfahren für das Programm startet am Mittwoch, 15. April 2026. Interessierte Kitas sowie Grund- und Förderschulen können sich beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie für eine Teilnahme bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 21. April 2026. Bewerbungen sind ausschließlich über die Programmwebseite möglich.
Ziele des EU-Schulprogramms
Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.
Zielgruppen
Zielgruppen des EU-Schulprogrammes sind Kinder in:
- Kinderkrippen und Kindergärten (auch Tagesmütter)
- Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)
Nicht teilnahmeberechtigt sind Kinder in Horten, Oberschulen und Gymnasien.
Grund- und Förderschulen können wahlweise Obst, Gemüse und/oder Milch beziehen. Für Kinderkrippen und Kindergärten steht ausschließlich die Produktgruppe Milch zur Verfügung.
Vorteile für die Einrichtungen
Alle zugelassenen Einrichtungen können regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenlosen Produkten (Milch und/oder Obst, Gemüse) beliefert werden. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, sind in den Einrichtungen begleitende pädagogische Maßnahmen durchzuführen.
Weitere Informationen sind auf der Programmwebseite zu finden.
