Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung DD DeGPT FVTP
vom 30.09.2026 bis 26.06.2027 in Dresden
Die Weiterbildung verfolgt das Ziel, Fachkräfte zu befähigen, traumatisierte Menschen in allen Altersgruppen fachlich fundiert, sicher und lebensweltorientiert zu begleiten. Sie erwerben dafür psychotraumatologisches Wissen, lernen traumabezogene Dynamiken in Biografie, Beziehung und System zu verstehen und in ein traumasensibles Fallverstehen zu übersetzen.
Zentrale Lernziele sind der Aufbau einer traumasensiblen Haltung (Transparenz, Wertschätzung, Beziehungs- und Ressourcenorientierung, Partizipation und Selbstbemächtigung) sowie die Fähigkeit, Interaktionen, Übertragungsdynamiken und Krisen als "guten Grund" zu deuten, statt sie zu pathologisieren. Die Teilnehmenden entwickeln Handlungskompetenzen in Stabilisierung, traumasensibler Beziehungsgestaltung, Beratung und Pädagogik, reflektieren systematisch ihre eigene Rolle, Belastung und Selbstfürsorge und können institutionelle Strukturen so mitgestalten, dass Sicherheit, Bindungsentwicklung, Selbstwirksamkeit und Resilienz von Klient:innen wie Fachkräften gefördert werden.
Geschichte der Psychotraumatologie
Grundlagen der Neurophysiologie von Stress und Traumaverarbeitung
Neuroplastizität und Gedächtnisbildung
Traumadefinitionen – Diagnostik
Vorstellung des vierphasigen KReST Modells
Imaginationsübungen, Notfallkoffer, Distanzierungstechniken, Selbsterfahrung
die "Pädagogik des sicheren Ortes"
Anamnesegrundlagen für Pädagog*innen
Grundlagen der pädagogischen Haltung
entwicklungspsychologische Aspekte
Grundlagen zu Bindung und Resilienz
Stabilisierungs- und Ressourceninstallation
Förderung der Selbstwirksamkeit
Arbeit mit Selbstkonzepten - Positive Life Events
Regulierung der Impuls- und Affektsteuerung
Akut-Traumata – Grundlagen notfallpsychologischer Handlungskonzepte
Trauma im System Familie - das "Konzept des guten Grundes"
Verschiedene pädagogische Interventionen wie "Teile-Arbeit" (Umgang mit Anteilen der Persönlichkeit), Arbeit auf der "Inneren Bühne", Traumaerzählgeschichten
Traumaverarbeitung und Integration im Beratungs- und pädagogischen Kontext
Trauer und Verlust, Abschied nehmen, Sinnfragen
rechtliche Grundlagen; Selbstfürsorge
Supervisionseinheiten
siehe https://www.degpt.de/weiterbildung-curricula/traumapaedagogik-und-traumazentrierte-fachberatung-degpt-fvtp
Veranstaltungsinformationen:
15 Präsenztage (1. und 2. Tag 9.00 bis 18.00 Uhr, 3. Tag 9.00 bis 16.00 Uhr) und 4 Onlinetage (9.00 bis 16.00 Uhr), also 19 Tage (180 UE)
Termine:
- 30.09. – 02.10.2026
- 30.10.2026 I Online
- 26.11. – 28.11.2026
- 15.12.2026 I Online
- 14.01. – 16.01.2027
- 23.02.2027 I Online
- 22.03. – 24.03.2027
- 14.05.2027 I Online
- 24.06. – 26.06.2027
Das Institut für Systemische Arbeiten ist Mitglied des Fachverbands Traumapädagogik. Unsere Weiterbildung ist nach dem Curriculum Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (www.degpt.de) und dem Fachverband Traumapädagogik (www.fachverband-traumapaedagogik.org/) zertifiziert. Curriculum:
Wir bieten den Doppelabschluss an (also doppelte Zertifizierung: "Traumapädagogik" und "Traumazentrierte Fachberatung" nach 19 Tagen).
Hofgärtnerhaus
Brühlscher Garten 4
Altstadt in 01067 Dresden
Tel. 0371/2673985 I Mobil 0176/61800961
E-mail: office@isa-chemnitz.de
http://www.isa-chemnitz.de/
http://www.facebook.com/ISAChemnitz
Zielgruppe(n):
- Fachberaterinnen und Fachberater
- Leiterinnen und Leiter
- Erzieherinnen und Erzieher
- Tagespflegepersonen
Referent(en) und Referentin(nen):
Matthias Freitag
Rita Freitag
sowie weitere DozentInnen
Preis: 2850.-€
Website: https://isa-chemnitz.de/degpt-fvtp-traumapaedagogik-und-traumazentrierte-fachberatung/
Veranstalter - alle Termine dieses Veranstalters anzeigen
Institut für Systemische Arbeiten ISA Chemnitz
Michaelstr. 37
09116 Chemnitz
Telefon: 0371 900983
E-Mail: info@isa-chemnitz.de
Website: http://www.isa-chemnitz.de
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