Pflanzen in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Die Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt Kitas, Schulen, Träger und Planungsverantwortliche bei der sicheren, naturnahen und pädagogisch sinnvollen Gestaltung von Außenflächen und Lernorten. Die Broschüre vermittelt aktuelles Wissen zu Giftpflanzen, Pflanzenbeurteilung, Naturerleben, Risikokompetenz und geeigneten Pflanzen für den Bildungsbereich.

Essbare Früchte und Gemüse ernten, an Kräutern schnuppern, mit Pflanzenteilen und Früchten basteln: Pflanzen sprechen viele Sinne an. Außenbereiche von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen werden durch Pflanzen aufgewertet und gegliedert. Pflanzen können das Mikroklima verbessern, den
Spielwert eines Außengeländes erhöhen und das Wohlbefinden fördern. Bäume werden als Schattenspender gepflanzt, Hecken dienen als Sichtschutz sowie als Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten und sind wichtiger Lebensraum für viele Insekten und Vögel.

Es ist unstrittig, dass Freibereiche in Kitas und Schulen, vor allem auch im städtischen Bereich bepflanzt werden sollten. So können Kinder die Pflanzenwelt im geschützten Raum kennen lernen und sich mit der Vielfalt der Natur vertraut machen.

Trotzdem stellt sich für Planer und Träger immer wieder die Frage, welche Pflanzen angepflanzt werden können und welche ungeeignet sind. Hier sind die Aspekte einer eventuellen Giftigkeit der Pflanzen sowie der Gefahr durch Dornen oder Stacheln hervorzuheben. Letztendlich kann dies nur unter Berück
sichtigung der individuellen Gegebenheiten beantwortet werden. Für sehr kleine Kinder, z. B. in Krippen, kann dies zu einer völlig anderen Einschätzung führen als bei der Pflanzenauswahl für einen Schulgarten.

Die DGUV Information bietet konkrete Entscheidungshilfen für Kita-Gelände, Schulhöfe, Schulgärten und Innenräume und verbindet Arbeitsschutz, Bildungsauftrag, Prävention und ökologische Qualität in einer praxisnahen Handreichung.

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Letzte Aktualisierung: 22.04.2026