Diplomarbeit: Bildung in Kindertagesstätten

Bildung ist ein Thema, welches in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von öffentlichen Diskussionen ausgelöst hat. In Konsequenz der Ergebnisse der OECD – Vergleichsstudie (PISA) ist Bildung zu einem Thema mit nationalem Stellenwert geworden, welches die Gesellschaft bewegt und Politik mitbestimmt. Obwohl verbreitet das Motto „Bildung für alle“ gebraucht und beworben wird, gibt es für Menschen mit Lebenserschwernis trotz jahrelanger Integrationsbewegungen und Gleichberechtigungsbemühungen immer noch gravierende Unterschiede und Benachteiligungen. Diese sind letztendlich das Resultat eines leider weit verbreiteten Verständnisses von „Förderung“ als Bildung für Menschen mit Lebenserschwernis. Von einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an Bildung in Theorie und Praxis kann allgemein nicht gesprochen werden.

Mit persönlichem und fachlichem Interesse verfolgt die Autorin während ihres Studiums die Bildungsdebatte besonders auf dem Gebiet der Lebensphase Kindheit. Sie konzentriert sich dabei auf den für das Bundesland Sachsen entwickelten „Sächsischen Bildungsplan“ und die derzeitigen fachlichen Diskussionen, welche vor allem die Anwendbarkeit der Inhalte des Bildungsplanes in der Arbeit mit Kindern mit Lebenserschwernis betreffen.

„Alle Kinder lernen auf der Grundlage des Sächsischen Bildungsplanes“ vorgelegt von Anja Wloka am 16. Juni 2008.

Studiengang Heil- und Behindertenpädagogik Hochschule Zittau / Görlitz (FH) Fachbereich Sozialwesen.

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Letzte Aktualisierung: 25.10.2017