Publikation: Draußen spielen – ein unterschätzter Motor der kindlichen Entwicklung

Kinder wachsen heute unter veränderten räumlichen und zeitlichen Lebensbedingungen auf. Das hat auch Auswirkungen auf ihr Spielverhalten. Das freie Kinderspiel in Natur und öffentlichem Raum ist heute nicht mehr selbstverständlicher Bestandteil der Kindheit. Stattdessen ist eine Tendenz zu angeleiteten Tätigkeiten in geschützten Räumen zu beobachten. Angesichts mangelnder Bewegung der Kinder ist auch die Kommune gefordert, die eigenständige Mobilität der Kinder in der Verkehrs- und Freiraumplanung sowie im Ganztagsausbau zu berücksichtigen.

Während das freie Kinderspiel in der Natur und im öffentlichen Raum viele Jahrzehnte selbstverständlicher Bestandteil der Kindheit war, ist heute eine
Tendenz zu angeleiteten Tätigkeiten in geschützten Räumen zu beobachten.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von zunehmendem Straßenverkehr, der Ganztagsbetreuung, Zugang zu vielfältigen elektronischen Medien bis hin zu einem geringen Vertrauen der Eltern in die Risikokompetenz ihrer Kinder.

Politische Forderung: Eigenständige Mobilität, Alltagsbewegung und Spiel stärker in die Planung von Städten und Kommunen, insbesondere in die Verkehrs- und Freiraumplanung einbeziehen (z.B. Spielleitplanung)
und in der Ausgestaltung der Ganztagsbetreuung Zeit und naturhafte Freiräume zum Spiel berücksichtigen.

Autorin: Christiane Richard-Elsner

Die Publikation „Draußen spielen – ein unterschätzter Motor der kindlichen Entwicklung“ können Sie sich auf der Website der Konrad-Adenauer-Stiftung als PDF herunterladen.

Letzte Aktualisierung: 14.09.2018