Trotz Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben Schulen und Kindertageseinrichtungen geöffnet - ab 29. November 2021 gilt eingeschränkter Regelbetrieb verpflichtend

Angesichts des sehr hohen Infektionsgeschehens im Freistaat Sachsen und der äußerst ernsten Lage in den Krankenhäusern, hat sich die Staatsregierung in der heutigen (19. November 2021) Kabinettssitzung dazu entschlossen, einschneidende Maßnahmen zu ergreifen. Trotz weitreichender Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin geöffnet.

An den Grund- und Förderschulen sowie Kindertageseinrichtungen (Kinderkrippen, Kindergärten und Horte) fordert die Schul- und Kita-Coronaverordnung erneute Einschränkung von Kontakten. Das heißt, so schnell wie möglich ist wieder eingeschränkter Regelbetrieb nach dem Konzept der festen Gruppen mit festen Bezugspersonen in festen Räumen umzusetzen. Auch wenn die Kindertageseinrichtungen auf ihre Erfahrungen zurückgreifen können, brauchen sie Vorlaufzeit. Dieses Umsteuern bedeutet erneut einen Kraftakt für alle Beteiligten. Daher ist die kommende Woche noch als Übergangszeit ausgewiesen. Ab 29. November 2021 gilt der eingeschränkte Regelbetrieb verpflichtend im Rahmen des bereits bekannten Maßnahmenkataloges. Die Einrichtungen müssen bei der Ausgestaltung des eingeschränkten Regelbetriebes jedoch in jedem Fall sicherstellen, dass für einen eng begrenzten Personenkreis mit einer Beschäftigung in besonders wichtigen Infrastruktureinrichtungen der volle Betreuungsumfang gewährleistet wird. Hierzu erfolgen gegenwärtig noch Abstimmungen.

Die erst heute Abend finalisierten Beschlüsse sind noch aufzuarbeiten. Im Anschluss können weitere Anleitungen veröffentlicht werden. Dem SMK ist jedoch wichtig, dass die Fachpraxis vorab über die generelle Änderung in der Betreuungssituation informiert ist.

Nachstehend finden Sie noch weitere Informationen in der Pressemeldung des Medienservice Sachsen, die heute (19.11.2021) veröffentlicht wurde.

Letzte Aktualisierung: 22.11.2021