Im Finale beim Deutschen Kita-Preis 2021

Zehn Kitas und zehn lokale Bündnisse für frühe Bildung stehen im Finale des Deutschen Kita-Preises 2021. Jeweils fünf von ihnen werden im Frühjahr 2021 ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten 25.000 oder 10.000 Euro. Im neuen Jahr begutachten Expertinnen und Experten jeden Finalisten.

Die Preisträger werden im Frühjahr 2021 bekanntgegeben. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden je fünf der zehn Finalisten eine Auszeichnung erhalten: Die Erstplatzierten können sich über jeweils 25.000 Euro freuen. Auf weitere vier Kitas und vier Bündnisse warten Preisgelder in Höhe von je 10.000 Euro. Zusätzlich bekommt eine Kita den ELTERN-Sonderpreis verliehen. Welche Einrichtung die Auszeichnung des Magazins ELTERN mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich im April im Rahmen eines öffentlichen Online-Votings auf Eltern.de.

Im neuen Jahr geht es für die Finalisten spannend weiter: In den kommenden Monaten lernen Expertinnen und Experten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Internationalen Akademie Berlin (INA) die zehn Anwärter in der Kategorie „Kita des Jahres“ noch besser kennen. Die zehn Finalisten der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ können ihre Arbeit einem Team, das unter anderem aus Fachleuten der Stiftung und der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) besteht, umfassend präsentieren. Aufgrund der besonderen Situation werden die Expertinnen und Experten die Finalisten des Deutschen Kita-Preises erstmalig nicht vor Ort besuchen. Interviews mit den Kita-Leitungen, Fachkräften, den jeweiligen Trägern und Bündnis-Mitgliedern werden digital stattfinden. Die Gespräche mit den Beteiligten werden um virtuelle Erkundungen und digitale Workshops mit den Bündnis-Mitgliedern ergänzt, damit die Fachleute des Deutschen Kita-Preises einen bestmöglichen Eindruck von der Arbeit vor Ort erhalten.

Die Ergebnisse der digitalen Besuche fließen in einen umfangreichen Bericht zu den 20 Finalisten ein. Anhand dessen wählt eine 18-köpfige Fachjury gemeinsam die Preisträger in den beiden Kategorien aus. Preisverdächtig sind Kitas und lokale Bündnisse, die Kinder konsequent in den Mittelpunkt ihres pädagogischen Handelns stellen und bei denen Kinder, Eltern und Mitarbeitende den Alltag mitgestalten können. Zudem achtet die breitgefächerte Jury darauf, wie die Finalisten das soziale Umfeld in ihre Arbeit einbeziehen und inwieweit die Teams die Qualität der eigenen Arbeit reflektieren und weiterentwickeln. Bei der Auswahl berücksichtigt die Jury die individuellen Rahmenbedingungen vor Ort und fokussiert nicht nur auf gute Ergebnisse, sondern würdigt auch gute Prozesse.

Der Deutsche Kita-Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiiert und wird seit 2018 einmal jährlich verliehen. Die Heinz und Heide Dürr Stiftung, das Magazin ELTERN und der Didacta-Verband sind als Partner mit an Bord.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Sie hier.

Letzte Aktualisierung: 21.12.2020