Konsultationskitas

"Bildung beginnt mit Neugierde" (Peter Bieri) - das erleben wir täglich an unseren Kindern. Und auch für uns als Erwachsene – als pädagogische Fachkräfte in Kindertages-einrichtungen – gilt es, neugierig zu bleiben, Akteure unserer eigenen Entwicklung zu sein und Bildung als einen ganz persönlichen lebenslangen Weg zu sehen. Das sächsische Landesmodellprojekt "Konsultationseinrichtungen - ein Unterstützungssystem für die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen" will diese Neugierde aufgreifen. Ziel ist es ein Netz von praxisnaher Beratung und kollegialer Reflexion zur Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes aufzubauen. Mit ihrem spezifischen Angebot an Konsultationsthemen und -formen richten sich die Modelleinrichtungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen, Krippen, Horten sowie an deren Leitung, um den Prozess "Praxis lernt von Praxis" zu befördern - abgucken ist erwünscht! Seit dem 1.9.2006 stellt der Freistaat Sachsen dieses Angebot praxisnaher Beratung bereit, um die Implementierung des Sächsischen Bildungsplans in der Praxis von Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. 

Abschlussbericht der 2. Projektphase des Landesmodellprojektes Konsultationseinrichtungen

Das Angebot der 13 sächsischen Modellstandorte im Landesmodellprojekt „Konsultationseinrichtungen ein Unterstützungsinstrument für die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen“ umfasste zuletzt rund 30 Themen. Von September 2009 bis August 2012 hatten die Einrichtungen Ihre Türen für interessierte Besucherinnen der Fachöffentlichkeit geöffnet, sich in Leiterinnenrunden präsentiert oder praxisnahe Workshops auf kleineren und größeren Fachtagungen gestaltet.

Als Dokumentation der Projekterfahrungen entstand eine bilder- und anregungsreiche Broschüre. Die Modellprojektkitas haben darin zum einen ihre Konsultationsschwerpunkte nachlesbar gemacht – von Raumgestaltung drinnen und draußen über Projektarbeit, Bildungs- und Lerngeschichten bis zu Schulvorbereitung, Offener Arbeit und vielem anderen mehr –, zum zweiten berichten sie von ihren Erfahrungen, als Konsultationseinrichtung tätig zu sein, und geben Anregungen für diese Art des Praxisaustausches. Im dritten Teil haben wir die Evaluationsergebnisse ausführlich dargestellt.

Den Abschlussbericht "Bildung beginnt mit Neugier" der 2. Projektphase des Landesmodellprojektes Konsultationseinrichtungen können Sie hier downloaden oder unter www.publikationen.sachsen.de bestellen.

Weitere Informationen

Die Projektleitung wurde mit der 1. Phase dem Institut inform – Fortbildung und Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe, ein Institut des Outlaw e.V., Träger der freien Jugendhilfe in Dresden übertragen. Mit neuer Besetzung führt inform das Projekt in der 2. Phase weiter.

Für die 1. Phase, die im August 2009 abgeschlossen wurde, liegt ein Abschlussbericht vor. Diesen können Sie hier als PDF herunterladen. Als Ergebnisse der 1. Projektphase entstanden außerdem der Film „Bildungsort Kita“, welcher die Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes anhand von Aufnahmen aus den Konsultationseinrichtungen zeigt, und das Werkbuch „Ideen in Bildern“. Beide Werke sind inzwischen vergriffen. Die Kita-Fachberatungen der Landratsämter, der kommunalen und freien Träger verfügen jedoch über Ausleihexemplare.

Den Zwischenbericht des Projekts zur Phase II finden Sie hier als PDF.

Im September 2009 starteten 13 neue Kitas als sächsische Konsultationseinrichtungen in die 2. Projektphase. Sie stehen mit ihrem Konsultationsangebot bis August 2012 zur Verfügung. Mit großen Engagement und viel Neugierde gehen die Projekteinrichtungen den Weg, mit Konsultanten Fragen einer guten pädagogischen Praxis zu beleuchten, Anregungen und Beratung zu geben.

In den Konsultationseinrichtungen haben Sie, als Besucherinnen und Besucher, die Möglichkeit, eine am Sächsischen Bildungsplan orientierte Praxis zu erleben, aus den vorhandenen Erfahrungen zu lernen und Fragen bei der Umgestaltung der eigenen Praxis zu besprechen.

Die ersten Monate dieser Projektphase nutzten die Teams, um ihre Schwerpunktthemen sowie geeignete Methoden und Angebote für Konsultationen zu entwickeln. Es lohnt sich, den spezifischen Konsultationsthemen nachzugehen, denn das passende Angebot muss nicht das nächstliegendste sein. Doch auch zum Schnuppern beim Hausrundgang öffnen die Konsultationseinrichtungen ihre Türen, denn der Austausch und Dialog mit anderen Fachkräften ist ihnen am wichtigsten.

Seit Januar 2010 führen die 13 Modelleinrichtungen Konsultationen als kostenloses Beratungsangebot durch. Bis Dezember 2010 nutzen ca. 900 Besucherinnen und Besucher in rund 140 Konsultationen diese Möglichkeit zum fachlichen Austausch. Die Gäste gehen mit großer Zufriedenheit und vielen konkreten Anregungen, auch neuen Blickweisen und Aha-Erlebnissen nach Hause. Die Rückmeldungen der Konsultanten in den Gästebüchern und Evaluationsbögen geben davon Auskunft.

Damit Sie ein möglichst passgenaues Konsultationsangebot für sich finden können, haben die Konsultationseinrichtungen eine Broschüre erarbeitet. Darin beschreiben sie nicht nur ihre spezifischen Konsultationsthemen und -angebote, sondern geben Ihnen einen ersten Eindruck ihre Einrichtungen (Größe, päd. Ansatz, Geschichte, etc.). Diese Broschüre steht Ihnen hier als PDF-Version zur Verfügung. Sie können diese über Ihre Fachberatungen oder direkt über das Institut inform nachfragen. Außerdem finden Sie diese Informationen auch auf den folgenden Seiten.

Den aktuellen Flyer (Stand Jan. 2011) der Konsultationseinrichtungen mit neuen Themen und Angeboten finden Sie hier.

Als Konsultationskitas sind im Projekt tätig:

Region Dresden

Region Leipzig

Region Cemnitz

In Ostsachsen

Anmeldeverfahren

Die Konsultationseinrichtungen haben sich in einem fachlichen Diskurs für Schwerpunktthemen entschieden, mit denen sie sich an die interessierte Fachöffentlichkeit wenden. Um weiterhin einen reibungslosen Tagesablauf in den Einrichtungen zu gewährleisten, haben sich die Projektkitas für ein schriftliches Anmeldeverfahren entschieden.

Es gilt folgende Vorgehensweise:

  1. Wählen Sie Ihr Thema anhand der angebotenen Schwerpunkte aus.

  2. Füllen Sie das Anmeldeformular vollständig aus

  3. Versenden Sie das Formular direkt an die gewünschte Konsultationseinrichtung (per Post, Fax, E-Mail)

  4. Die Ansprechpartnerin in der Einrichtung nimmt zeitnah mit Ihnen Kontakt auf, um einen entsprechenden Termin und Zeitrahmen zu vereinbaren.

Hier steht Ihnen das Anmeldeformular zum Download zur Verfügung. Anmeldungen sind auch direkt über die Internetseite des Instituts inform möglich.

Die fachliche Begleitung des Projektes übernimmt:

Barbara Gärtner (Projektleiterin, Erziehungswissenschaftlerin M.A.)

wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten Elternarbeit und Familienbildung in Kindertageseinrichtungen, Vorstandsmitglied in einem Kindergartenträgerverein, Tätigkeit als Erzieherin

Arbeitsschwerpunkte: Leitung des Modellprojektes, Betreuung und Begleitung der Konsultationskitas, Beratung und Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation

Themen: Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung, Qualitäts- und Konzeptionsentwicklung, Personalpflege, Konferenzgestaltung

Die Projektleitung versteht sich als zentrale Schaltstelle des Modellprojektes. Sie stimmt die Arbeit der am Projekt Beteiligten aufeinander ab, leitet Informationen weiter und sorgt für eine Vernetzung der Konsultationseinrichtungen untereinander. Sie informiert und beteiligt den Beirat über die Entwicklung des Modellprojektes. Darüber hinaus sichert die Projektleitung die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Modellprojektes.

Außerdem unterstützt die Projektleitung die Konsultationseinrichtungen darin, eine qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit zu leisten, Besucher in anregender Weise in die eigene Arbeit einzuführen und deren Fragen angemessen aufzugreifen. Sie steht den Einrichtungen für alle Fragestellungen der fachlichen Weiterentwicklung als Konsultationseinrichtung zur Verfügung und arbeitet eng mit der jeweils zuständigen Fachberatung zusammen.

Laufzeit des Projektes

1. Phase – 1.9.2006 – 31.8.2009 (Dokumentation hier)

2. Phase – 1.9.2009 – 31.8.2012

Aktuelle Informationen

können Sie auf der Internetseite des Instituts inform unter www.institut-inform.de abrufen.

Kontakt Projektleitung

Barbara Gärtner
Mobil: 0175 – 295 23 53
E-Mail: gaertner@**DAS-MUSS-ENTFERNT-WERDEN**institut-inform.de

Kontakt inform

Klarastr. 1
01099 Dresden
Tel. 0351 – 859 03 01
Fax 0351 – 859 03 02

Letzte Aktualisierung: 22.01.2015
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Ein Projekt des Medienkulturzentrum Dresden e.V. - Fachlich und finanziell unterstützt durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus, das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz - Sächsisches Landesjugendamt und den Kommunalen Sozialverband Sachsen