Hinweis auf die Gefahr einer Salmonelleninfektion durch Haltung von Reptilien

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) weist aus gegebenem Anlass auf die Gefahr einer Salmonelleninfektion durch Reptilien hin und rät in diesem Zusammenhang generell von einer Haltung bzw. vom Umgang mit Reptilien, wie z. B. Schildkröten, in Einrichtungen mit besonders gefährdeten Personen wie Kleinkindern und Personen mit Abwehrschwäche ab.

Weitere Informationen zur Thematik können dem Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts und dem Faltblatt der hessischen Landestierschutzbeauftragten entnommen werden. 

Außerdem verweist das SMS darauf, dass sich Träger und Leiter einer Gemeinschaftseinrichtung, auch aus Gründen des Tierschutzes, vor jeder Anschaffung von Tieren über die grundsätzliche Eignung für die Haltung oder das Mitbringen in Gemeinschaftseinrichtungen, die artgerechte Haltung und den richtigen Umgang ausführlich informieren sollten. Auf die Gefährdungsbeurteilung der Unfallkasse Sachsen, insbesondere Punkt 6.1 Tierhaltung wird verwiesen. Wie im Rahmenhygieneplan empfohlen sollte die Planung und die Umsetzung der Tierhaltung in einer Gemeinschaftseinrichtung im engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheits- und Veterinäramt erfolgen.

Letzte Aktualisierung: 25.10.2017
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