Bund schafft 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz – jetzt Interesse bekunden

Geflüchtete Kinder und ihre Familien sollten möglichst kurz in Not- und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Während ihres Aufenthalts müssen sie vor Missbrauch und Gewalt geschützt werden. Zudem benötigen sie Zugang zu Spiel- und Lernangeboten. Daher fördert die Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bundesweit 75 weitere Projekte durch Koordinationsstellen für Gewaltschutz.

Freie, kommunale und private Träger von Flüchtlingsunterkünften können sich ebenso wie Einrichtungen der Landesträgerschaft vom 4. Januar bis zum 10. Februar 2017 am Interessenbekundungsverfahren beteiligen.

Die Initiative startete im Jahr 2016 mit der Förderung von 25 Koordinationsstellen bundesweit. Das BMFSFJ fördert jede Koordinationsstelle mit jährlich 40.000 Euro. Als Leitlinie für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in den Einrichtungen dienen die im Juli von UNICEF, dem Bundesfamilienministerium und weiteren Partnern veröffentlichten Mindeststandards.

Alle Informationen zum Interessenbekundungsverfahren finden Sie hier unter www.gewaltschutz-gu.de

Letzte Aktualisierung: 11.01.2017
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